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Colette Murphy: "Gone to Ground"



Crossing the Gowanus

 

 

 

Vernissage: Freitag, 10. September 2010, 19-22 Uhr

Die Künstlerin ist anwesend

 

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunstfreunde,

wir freuen uns sehr, in diesem Herbst erstmalig Arbeiten der
aus Irland stammenden und in Brooklyn/New York lebenden Künstlerin Colette Murphy vorstellen zu können. In Ihrer ersten Einzelausstellung in der EMERSON Gallery Berlin und auch in Europa präsentiert die Malerin unter dem Titel „Gone to Ground“ (nach einer englischen Novelle aus dem Jahr 1899 von George Frederick Underhill) neuere Arbeiten aus der Serie mit Fuchsjagdmotiven. Dabei fasst die Künstlerin das klassische Motiv der Jagdszene, das ursprünglich aus der Genre- und Historienmalerei stammt, auf äußerst zeitbezogene Weise symbolisch auf.

Die Fuchsjagd, einstmals ein fragwürdiger Zeitvertreib und Privileg vor allem des englischen Adels, dient der Malerin nicht wie früher üblich zur Idealisierung der Treib- und Hetzjagd (die in England übrigens erst 2005 verboten wurde), sondern als generelle Metapher für kriegerische Handlungen auch im Anti-Terror-Bereich. Colette Murphy täuscht somit den Betrachter anfänglich durch ihre vermeintlich harmlosen oder gar idyllischen Motive, die sich bei genauerer Betrachtung jedoch als tiefsinnige Metaphern auf aktuelle politische und gesellschaftliche Ereignisse erweisen.

Ihre
EMERSON Gallery Berlin

Dauer der Ausstellung: 11. September - 30. Oktober 2010
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-19, Sa 12-16 Uhr und nach Vereinbarung


Wir bedanken uns bei THE CORPORATE SUPPORTERS PROGRAM.

 

 

 

 

 

 

 

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Aktuell: Rolf Giegold

 

Rolf Giegold nimmt teil an der Ausstellung:

 

Buden. Jugendkultur in Oberschwaben

11.07. – 03.10.2010

 

Rolf Giegold ist in der Ausstellung mit einer 10-kanaligen Klanginstallation, welche der Selbstrepräsentation ausgewählter Buden im Internet nachspürt und den Charakter ihrer Kommunikationsstrategien auf akustischer Ebene wahrnehmbar macht, vertreten.

 

 

Museum Villa Rot
Schlossweg 2
88483 Burgrieden – Rot

Tel. 07392 8335
info@villa-rot.de

www.villa-rot.de

 

 

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Aktuell: Peter Müller

 

Peter Müller ist im Team der künstlerischen Leiter und Projektkoordinatoren von:

Kunstraum AVUS

Hier ein Hinweis auf das nächste Projekt

am 12. September 2010:

 

Temporäres MO(NU)MENT am Tag des Offenen Denkmals

AVUS, zwischen ehemaliger Tribüne und AVUS-Motel

 

Christin Lahr
15:00- 16:00 Uhr A115


FINE RED LINE/ temporäres Mo(nu)ment
AN ALLE BESITZER/INNEN ROTER AUTOS:
HINFAHREN UND MITMACHEN!

Beim ersten und beim letzten AVUS-Rennen schoss ein roter Rennwagen als Gewinner über die Ziellinie.
Zum Tag des offenen Denkmals sind Fahrer roter PKWs aufgerufen, im Zeitraum von 15 bis 16 Uhr die AVUS zwischen AVUS-Motel (dem einstigen Zielrichterturm) und der ehemaligen Tribüne in beiden Richtungen zu befahren und damit Teil eines künstlerischen temporären Mo(nu)ments zu werden (Rundfahrt zwischen Funkturm und Ausfahrt Hüttenweg).
Die sich über die AVUS schlängelnde rote Spur wird mit Videokameras aus unterschiedlichen Positionen aufgenommen.

ACHTUNG: Das Befahren öffentlicher Verkehrswege erfolgt in eigener Verantwortung und unter Einhaltung der geltenden Straßenverkehrsordnung! info@kunstraum-avus.de

 

Der Ort
AVUS - Berlin Charlottenburg

Im Jahre 1921 fanden auf der AVUS die ersten Autorennen in Deutschland statt. Das Raketenauto RAK2 auf der AVUS sorgte vor 80 Jahren für eine weltweite Sensation und ist noch heute ein Symbol für die technische Fortschrittsentwicklung. Als erste reine Autostrasse Europas ist die AVUS der Prototyp einer auf Mobilität ausgerichteten Infrastruktur.

Die unter Denkmalschutz stehende Überbleibsel: eine Tribüne, der Rundturm der Rennverwaltung und die legendäre Nordkurve werden heute für anderes genutzt oder sind Teil der langen Liste offener Fragen nach einer zukünftigen Nutzung innerhalb des heutigen Messegeländes. So ist auch die Zuschauertribüne, die stumm und funktionslos direkt an eine viel befahrene Autobahn A115 angrenzt und sich langsam in eine Ruine verwandelt.

Ein paradoxes Szenario: Die Autobahn wird zur Bühne für 4000 ZuschauerInnen, die auf den Rängen der Tribüne Platz finden können, um von den langen Sitzreihen aus auf die Autobahn blickend dem alltäglichen Spektakel vorbeirauschender Autos beizuwohnen.

Das Kunstprojekt bezieht sich auf einen Ort unserer zeitgenössischen Kultur, der sehr widersprüchliche Raumqualitäten aufweist und deshalb unser künstlerisches Interesse auf sich gezogen hat: die Autobahn. Dieser Ort hat seine Form erst durch die technologischen Entwicklungen der letzten zweihundert Jahre erhalten. Erhöhte Mobilität beschert den Menschen eine veränderte Raumerfahrung, d.h. es findet eine Veränderung der Art und Weise statt, wie Menschen sich auf einen Ort und aufeinander beziehen.

Die Initiative temporäre Kunsträume e.V.

Die Initiative temporäre Kunsträume e.V. entwickelt und initiiert Ausstellungsprojekte und Veranstaltungen im Stadtraum Berlin mit Akteuren aus den Bereichen der zeitgenössischen Bildenden Kunst, Musik und Tanz. An markanten Orten in der Stadt entstehen temporär angelegte "Kunsträume", die verschiedene Ebenen der Wahrnehmung ansprechen und spezifische Raumstrukturen offenlegen.

Uns interessieren Orte, die sich in einem Übergansstadium befinden, in dem alte Nutzungsstrukturen im Auflösen begriffen und neue noch nicht manifestiert sind. Noch bevor Investoren agieren, treten wir in Aktion. In diesem Moment des "Dazwischen" und des Stillstands vor der Veränderung erproben wir neue "Nutzungsmöglichkeiten" durch künstlerische Interventionen.

Die Idee des Ortes als utopisches Raummodell steht im Vordergrund. Dabei soll eine kritische Auseinan- dersetzung darüber geführt werden, wie sich Menschen im Stadtraum bewegen, ihn wahrnehmen und ihn für selbstbewusste, kreative und individuelle Ausdrucksmöglichkeiten nutzen können. Unter dem Dach des Vereins als Träger werden in unterschiedlichen Settings und Konstellationen themen- und ortsbezogene Projekte realisiert.

Kunstraum AVUS

 

 

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Aktuell: Ann Noël

 

Ann Noël

Alison Knowles

"In and Out the Window"

 

Vernissage mit Performance

Freitag, 25. Juni 2010

um 19.00 Uhr

 

Ausstellungsdauer: bis zum 29. August 2010

Öffnungszeiten: Mi - So 13.00 - 18.00 Uhr

 

 

IN AND OUT THE WINDOW, der Titel der Ausstellung erinnert an ein Kinderlied, einen Reigentanz. Die Tanzenden reichen sich die Hände, öffnen mit den Armen "Fenster", nehmen den Nächsten mit. Das Lied endet mit "And see what you can see!" - genau diese Forderung stellt sich in der Ausstellung.

Die amerikanische Künstlerin Alison Knowles zählt zu den Gründungsmitgliedern der Fluxus-Bewegung und erarbeitete zahlreiche Fluxus-Performances wie "The Identical Lunch" (1969) oder "Make a Salad" (1962). Andere ihrer Arbeiten gehören zur Klangkunst oder wurden als Hörspiele konzipiert. In ihrem Werk sucht Alison Knowles die Verbindung zur Natur und deren Wandel.
In der jetzigen Ausstellung werden begehbare Rahmen ihre Arbeiten tragen und den Besucher zum Durchschreiten einladen. In der Nachbarschaft gefundene Objekte hängen an Schnüren im Raum. Der ursprüngliche Sinn bleibt wie ein Traum in der Erinnerung. Drei Meter Tuch spannt sich über eine Wand und zeigt  Kuriositäten, ganz im Sinne von Fluxus, als das Leben zur Kunst erklärt wurde.

Ann Noël ist eine vielseitige bildende Künstlerin, die sich mehrmals an Performances und Ausstellungen mit Fluxus-Künstlern beteiligt hat. Sie wird in Berlin von der Emerson Galerie und in Zürich von der Galerie & Edition Marlene Frei vertreten.
Für die jetzige Ausstellung lässt sie farbige Foto-Collagen mit ausgewählten Papierfundstücken und Texten (Kinderreimen) lebendige Geschichten erzählen. Die Künstlerin präsentiert neue Mix-Media-Arbeiten und farblich übermalte Namenstafeln aus den Texten ihrer Tagebücher 1989-2001 unter dem Titel "CONFLUX II". Während der Performance am Freitag, 25. Juni 2010 werden 12 kleine Leinwände als "FLUXUS HORS_D´OEUVRES D´ART" fertig gestellt.

In mehr als 40 Jahren kreuzten und trafen sich die Wege der beiden Künstlerinnen immer wieder. Nun zeigen Sie in ihrer gemeinsamen Ausstellung, wie aus künstlerisch verarbeiteten Fundstücken Collagen und Assemblagen werden. Zahlreiche Werke der Beiden sind Teil der Sammlung des museum FLUXUS+ in Potsdam.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 25.06. um 19.00 Uhr sind die Künstlerinnen anwesend und performen "Fluxus hors d'oeuvres" und "Fluxus with tools". Für diese Eröffnungsveranstaltung bittet das Museum um einen Kostenbeitrag von 10,- / ermäßigt 6,- Euro. Ein Besuch der Dauerausstellung bis 22.00 Uhr ist in diesem Eintritt enthalten.

Das Museum enthüllt um 21.00 Uhr anlässlich dieser Vernissage die "Hommage à Emmett Williams"; eine beleuchtete Außenwandinstallation. Die "Little Men" vom Fluxus-Künstler Emmett Williams werden von nun an auf der Havelseite des Museums farbenfroh die Besucher der Schiffbauergasse grüßen und in das Museum bitten.

 

Ort:

museum FLUXUS+

Schiffbauergasse 4f

14467 Potsdam

www.fluxus-plus.de

 

 

 

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Last update:  07.09.10 11:58
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